Arbeit & Bildung

Teilhabe an Arbeit für Menschen mit Behinderung und lebenslanges Lernen

Arbeitszeiten:
Mo – Do 7.45 – 15.45 Uhr
Fr 7.45 – 15.05 Uhr.
Teilzeitarbeit ist möglich.
Die Werkstattbeschäftigten erhalten den im Werkstattvertrag geregelten Urlaub.

Werkstattlohn: 151 – 840 €,
abhängig von den Fähigkeiten und der Arbeitsleistung des Einzelnen.

Wir arbeiten ressourcenorientiert und richten die Assistenz an individuellen Fähigkeiten, Einschränkungen und Bedürfnissen aus. Die Werkstattbeschäftigten erhalten die Unterstützung, die sie benötigen, um erfolgreich am Arbeitsleben teilzuhaben.

Im Rahmen der individuellen Assistenzplanung werden die Fähigkeiten und Wünsche des Werkstattbeschäftigten ermittelt. Dabei werden sowohl arbeitsbezogene Themen als auch die Persönlichkeitsentwicklung berücksichtigt.

Die Gruppenleitung und der Beschäftigte definieren gemeinsam Ziele und geeignete Maßnahmen zu deren Erreichung. Das Erreichen der Ziele wird durch eine fachlich-reflektierte Beziehungsgestaltung zwischen Beschäftigtem und Gruppenleitung unterstützt.

Die Leistungen von Atrio Leonberg zur Teilhabe an Arbeit werden von unterschiedlichen Leistungsträgern wie Arbeitsagentur, Deutsche Rentenversicherung, Landratsamt und anderen bezahlt. Für unverbindliche Aufnahmeanfragen oder Fragen zur Finanzierung steht Ihnen der Leiter Begleitende Dienste gerne zur Verfügung.

Werkstatt

Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer psychischen Erkrankung finden als Beschäftigte in unseren drei Werkstätten interessante Aufgaben. Unsere Arbeitsangebote reichen von einfachsten Arbeiten bis hin zu komplexen Systemfertigungen. Wir finden für jeden einen passgenauen Arbeitsplatz, der den persönlichen Fähigkeiten entspricht und Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Beschäftigte, die neu zu uns kommen, besuchen nach einem 3-monatigen Eingangsverfahren zunächst den Berufsbildungsbereich. Hier erwerben sie berufliche Kenntnisse und erweitern ihre Schlüsselkompetenzen. Praktika in verschiedenen Bereichen unserer Werkstatt und in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes ermöglichen den Beschäftigten, sich auszuprobieren und unterschiedliche Arbeitsfelder kennenzulernen. Der Besuch des Berufsbildungsbereich dauert bis zu 2 Jahren. Am Ende steht der Übergang in den Arbeitsbereich unserer Werkstatt oder in einen Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarkts.

Im Arbeitsbereich gibt es verschiedene Arbeitsgruppen. Die Gruppenleiter – ausgebildetet Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung – organisieren die Arbeit, leiten die Beschäftigten an und leisten bedarfsgerechte individuelle Unterstützung.  Darüber hinaus stehen der Sozialdienst und der psychologische Dienst der Werkstätten sowohl den Gruppenleitern als auch den Klienten beratend zur Verfügung.

Begleitend zur Arbeit erhalten unsere Beschäftigten die Möglichkeit sich weiterzubilden oder als Ausgleich zur Arbeit an arbeitsbegleitenden Maßnahmen teilzunehmen. Das Angebot unseres halbjährlich erscheinenden Qualifizierungsprogramms reicht  vom Gabelstaplerkurs bis hin zum Fussballtraining.

Die Werkstätten sind gut mit öffentlich Verkehrsmitteln erreichbar. Beschäftigte, die nicht selbständig kommen können, bekommen einen Fahrdienst.

  • Anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen
  • Angebote für Menschen mit einer geistigen/körperlichen Behinderung und Menschen mit einer psychischen Erkrankung
  • Anzahl Werkstattbeschäftigte (Klienten): ca. 300
  • Jahresumsatz Produktion: ca. 14,0 Mio. EUR
  • Anzahl Mitarbeitende: ca. 90
  • Qualitätsmanagement zertifiziert nach DIN ISO 9001:2015
  • Als Bildungsträger zertifiziert nach AZAV

Arbeitsfelder

Unsere Beschäftigten können zwischen unterschiedlichen Arbeitsfeldern wählen.

Arbeiten in Betrieben

So viel Normalität wie möglich

Wir setzen uns für Inklusion und Selbstbestimmung ein. Daher bieten wir neben den Arbeitsplätzen in der Werkstatt auch Praktika und betriebsintegrierte Arbeitsplätze in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarkts an. In Zusammenarbeit mit unseren Partnerunternehmen und unserer Inklusionsfirma LEDA eröffnen wir Chancen zum Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Ansprechpartnerin: Iris Michelfelder, T: 07152/ 97 52 -29, iris.michelfelder@atrio-leonberg.de
Seit über 25 Jahren arbeitet unsere Arbeitsgruppe im Logistikcenter der Firma  Porsche in Sachsenheim. Unsere Beschäftigten ver­packen und kommissio­nieren Ersatzteile – Seite an Seite mit den Porsche­mitarbeitenden. Sie sind gut integriert und fühlen sich als »Porscheaner«.
Die Firma Häusser­mann in Möglingen kultiviert Stauden und Gehölze und gehört zu den führenden Stauden-Produktions­gärtnereien in Süddeutschland. Zu den Aufgaben unserer Arbeits­gruppe gehören das Pikieren, Säubern und Teilen der Sämlinge und andere gärtnerische Tätigkeiten.

Im Café B21 arbeiten Menschen mit Behinderung im Service. Kommunikation und Kundenorientierung sind die besonderen Anforderungen dieses Arbeitsbereiches. 

Neben dem Prägen der Kfz-Kennzeichen werden verschiedenste Fähigkeiten, wie die Kulturtechniken Lesen und Schreiben, Umgang mit Geld und Kasse benötigt. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel der Kunden mit behinderten Menschen. Das ist gelebte Inklusion!

Die Schilderstelle befindet sich im Gebäude der Kfz-Zulassungsstelle Leonberg, Rutesheimer Straße 50/8. Tel: 07152 24220
Öffnungszeiten:
Montag–Mittwoch 7–15 Uhr
Donnerstag 7–18 Uhr
Freitag 7-12 Uhr

Wir bieten Arbeitsplätze in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes, z. B. in Büros, in der Montage, im Lager oder in einer Gärtnerei.

Die Menschen mit Behinderung sind Teil des Arbeitsteams vor Ort und übernehmen eigene Aufgaben. Sie haben dabei weiterhin einen Vertrag mit Atrio Leonberg und werden von einem Jobcoach betreut, der bei der Einarbeitung hilft und sowohl die Menschen mit Behinderung als auch die Anleiter und Kollegen im Betrieb bei auftretenden Fragen und Problemen unterstützt. Auf beiderseitigen Wunsch unterstützen wir in Kooperation mit dem Integrationsfachdienst die Anstellung des Werkstattbeschäftigten durch den Betrieb.

Werkstatt-Transfer

Werkstatt-Transfer

Dieses Angebot richtet sich an  Menschen mit Behinderung, die in der Werkstatt arbeiten und dabei besondere Rahmenbedingungen benötigen. Sie arbeiten in eigenen reizarmen Räumlichkeiten. Regelmäßige Pausen, Musik und andere Angebote unterbrechen den Alltag und ermöglichen Entspannung.

Berufliche Bildung

Lebenslanges Lernen

Die eigenen Stärken kennenlernen, Fähigkeiten erhalten und entwickeln und Neues erlernen – das sind die Ziele unserer Bildungsangebote im

  • Berufsbildungsbereich
  • KoBV – Kooperative Berufliche Bildung und Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt
  • Qualifizierungsprogramm

Mitbestimmung

Menschen mit Behinderung sind selbstbewusst und vertreten ihre Interessen und Rechte selbst. Atrio Leonberg unterstützt Werkstatträte, Frauenbeauftragte, Bewohnerbeiräte und Teilhabebeiräte. Sie sind im Unternehmensverbund, regional und überregional vernetzt und haben die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. 

Werkstattrat und Frauenbeauftragte

Die Werkstattbeschäftigten wählen aus ihren Reihen Werkstatträte, die ihre Interessen vertreten. Bei zahlreichen Entscheidungen der Geschäftsführung muss der Werkstattrat angehört werden oder mitentscheiden.

Die Frauenbeauftragte vertritt die Interessen der Frauen mit Behinderung.

Angehörigenbeirat

Der Angehörigenbeirat ist Bindeglied zwischen Angehörigen, rechtlichen Betreuern, Klienten und den Einrichtungsvertretern. Er nimmt die Interessen der  Angehörigen und rechtlichen Betreuer wahr, die auf das Wohl der Menschen mit Behinderung ausgerichtet sind.

LEDA gemeinnützige GmbH

LEDA

Im Inklusionsunternehmen LEDA gemeinnützige GmbH arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Sie haben ein reguläres Arbeitsverhältnis  und werden tariflich bezahlt.

Kontaktieren Sie uns

Thomas Kolbeck-Käfer
Leiter Begleitende Dienste

Telefon und Email
thomas.kolbeck@atrio-leonberg.de

07152 / 97 52 -24


Besuchen Sie uns
Böblinger Straße 28
71229 Leonberg